Der ausgefallene Ensemblename Duo Aken 2 [duːo akə(n) tǔeː] führt in das Jahr 2012 zurück, als dem Duo bei seiner Teilnahme am Euregional Chamber Music Festival Maastricht in den Niederlanden vom Veranstalter die Bezeichnung „Aken 2“ – Aken für die Heimatstadt Aachen und die Ziffer 2 für die Anzahl der Ensemblemitglieder – zugeordnet worden war. Die beiden Musiker beschlossen, die niederländische pragmatische Bezeichnung fortan als ihren Duo-Namen weiterzuführen, und widmen sich seither intensiv dem großen und vielfältigen Repertoire für Violoncello und Klavier. Es ist ihnen ein großes Anliegen, die sogenannte „klassische Musik“ einem breiten Publikum zugänglich zu machen – daher moderieren sie auf unterhaltsame Art ihre Konzerte und treten überall mit großer Leidenschaft auf: im Beethoven-Haus Bonn wie an „Brennpunkt“-Schulen, auf einem Kreuzfahrtschiff, im „Museo Nacional de Colombia“ Bogotá, auf Festivals, in Turnhallen sowie in den klassischen Konzertreihen.
2016 wurden sie aufgrund „ihres elektrisierenden Vortrags“ und „ihrer unbedingten, exzessiven Ausdruckskraft“ als Stipendiaten in die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung aufgenommen.
Duo-Repertoire:
- Ludwig van Beethoven: Sonate F-Dur, op. 5 Nr. 1; Sonate g-Moll, op. 5 Nr. 2; Sonate A-Dur, op. 69; Zwölf Variationen über ein Thema aus dem Oratorium „Judas Maccabäus“ von Händel, WoO 45; Sieben Variationen über das Thema „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus der Oper „Die Zauberflöte von Mozart, WoO 46; Zwölf Variationen über das Thema „Ein Mädchen oder Weibchen“ aus der Oper „Die Zauberflöte“ von Mozart, op. 66; Tripelkonzert für Klavier, Violine Violoncello und Orchester, op. 56
- Ernest Bloch: From Jewish Life (Nr. 1 Prayer, Nr. 2 Supplication, Nr. 3 Jewish Song)
- Luigi Boccherini: Sonate A-Dur, Nr. 6
- Johannes Brahms: Sonate e-Moll, op. 38; „Immer leiser wird mein Schlummer“, op. 105/2
- Gaspar Cassadó: Requiebros; Serenade
- Frédéric Chopin: Introduction et Polonaise Brillante, op. 3; Sonate g-Moll, op. 65
- Claude Debussy: Sonate d-Moll, L. 135
- Antonín Dvořák: Rondo, op. 94; Waldesruhe, op. 68/5
- Manuel de Falla: Suite populaire espagnole
- César Franck: Sonate A-Dur
- Edvard Grieg: Sonate a-Moll, op. 36
- Leoš Janáček: „Pohádka“ (Märchen)
- Witold Lutoslawski: Grave
- Bohuslav Martinů: Variationen über ein slowakisches Thema
- Felix Mendelssohn Bartholdy: Lied ohne Worte, op. 109
- Olivier Messiaen: Louange à l’Èternité de Jesus
- Niccolò Paganini: „Moses-Variationen“, Variationen auf einer Saite über ein Thema von Gioachino Rossini
- Arvo Pärt: Spiegel im Spiegel
- Astor Piazzolla: Le Grand Tango; Oblivion
- Sergej Prokofjew: Sonate C-Dur, op. 119; Adagio aus „Cinderella“, op. 97a
- Sergej Rachmaninow: Sonate g-Moll, op. 19; Vocalise (aus Romanzen op. 34 Nr. 14)
- Maurice Ravel: Deux mélodies hébraïques (1. Kaddisch, 2. L’Enigme Eternelle)
- Camille Saint-Saëns: Der Schwan
- Dimitri Schostakowitsch: Sonate d-Moll, op. 40
- Franz Schubert: Arpeggione-Sonate a-Moll, D. 821
- Robert Schumann: Fantasiestücke, op. 73; Adagio und Allegro, op. 70; Romanzen, op. 94; Fünf Stücke im Volkston, op. 102
- Pjotr Tschaikowski: Pezzo Capriccioso, op. 62